Ohne Dunkelheit würden wir das Licht nicht kennen - oder: Jede Seele hat eine Aufgabe
- Nina Ra´Ella

- vor 7 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Gerade in dieser neuen Zeit spüren wir, dass es noch mehr gibt. Wir spüren die Veränderung um uns herum. Botschafter sprießen wie Bohnen aus dem Boden und wollen dir helfen. Doch welchen sollst du wählen? Was ist das Richtige für dich?
Du wirst es herausfinden. Vieles wird dir helfen, manches vielleicht auch nicht. Doch ich glaube, alles wird dich ein Stückchen weiterbringen. Wohin fragst du? Zu dir selbst. Zu deinem wahren ICH, zu deiner Aufgabe in diesem Leben.
Jede Seele hat eine Aufgabe. Deine Seele wird dich, manchmal über Umwege, aber doch ziemlich sicher dahin geleiten, wo du das Gefühl hast – "Jetzt bin ich angekommen, das fühlt sich richtig an!" oder "Nun habe ich meinen Seelenplan gefunden und kann danach leben!" Auf diesen Umwegen machst du immer wieder neue Erfahrungen und es sind gute, besonders schöne oder auch negative Erfahrungen. Aber das ist gut so und soll so sein. Denn nur, wenn wir das Gegenteilige, das Negative kennengelernt haben, dann können wir das Positive schätzen. Ich habe dazu vor einiger Zeit eine kleine Geschichte gelesen, die sehr gut dazu passt und die diese Notwendigkeit wunderbar beschreibt. Denn wenn es kein Dunkel gibt, kann es auch kein Licht geben. Alles gehört zusammen, alles hat einen Pol und einen Gegenpol.
Aber nun zu dieser Geschichte:
Es war einmal ein kleiner Stern am Himmel. Dieser fragte seinen Gott: „Lieber Vater, was bin ich?“ Gott antwortete: „Du bist das Licht, mein kleiner Stern.“ „Aber was ist denn das Licht?“, fragte der Stern. Der kleine Stern konnte sich selbst nämlich nicht sehen und auch fühlte er nichts, nicht die Reinheit, nicht die Schönheit und nicht das Leuchten, das von ihm ausging. „Wie kann ich denn wissen, was ich bin?“, fragte der kleine Stern seinen Gott. Dieser antwortete: „Nun, wenn du es erfahren möchtest, dann musst du zuerst das Dunkel kennenlernen. Möchtest du das?“ Der kleine Stern wollte gern erfahren, wie es sich das Dunkel anfühlt, denn auch dieses kannte er nicht. „Ja, das möchte ich!“, antwortete er. „So sei es“, sprach Gott. Augenblicklich fand sich der kleine Stern allein am Himmel wieder, kein Lichtschein war zu sehen, auch von ihm selbst ging kein Licht aus. Der kleine Stern ängstigte sich etwas, er fühlte sich auch ganz allein. Das Dunkel war unbekannt. Dieses Gefühl kannte er nicht. Er kannte nur den hellen Schein vom Mond und von den anderen Sternen. „So also fühlt sich das Dunkel an“, dachte der kleine Stern, „nun kenne ich es.“ Im nächsten Moment erschienen die anderen Sterne wieder, die Milchstraße und auch den Mond konnte er erkennen, wenn dieser auch nur einen schwachen Schein hatte. „Verstehst du nun?“, fragte Gott den kleinen Stern. „Ja, ich verstehe. Jetzt weiß ich, wie hell ich strahle und welch ein Licht ich bin, das anderen den Weg weist.
Nun kenne ich das Gegenteil von dem, was ich bin. Ich danke dir.“
Nur wer das Gegenteil kennt, das Negative, weiß das Positive zu sehen und zu schätzen.
Wie findest du diese Geschichte? Dass das Positive nur existieren kann, wenn auch das Negative existiert? Ich glaube, wir sind alle auf dem Weg zum Licht, zur Erkenntnis. Und wir bekommen immer kleine Hinweise auf diesem Weg. Wichtig ist nur, dass wir sie uns bewusst machen, dass wir sie sehen. Um die Hinweise des Universums oder Gott zu verstehen, musst du nur hinschauen. Wenn du eine Frage hast, nicht weiter weißt, dann gib die Frage ab – nach oben. Innerhalb weniger Minuten wirst du die Antwort erhalten.
Ich habe es schon viele Male ausprobiert. Versuch es!
Die Antwort erscheint oft nicht so, wie du es erwartest. Achte daher auf alle möglichen Dinge: Was sagt der Mensch zu dir, dem du als nächstes begegnest? Lies dir den eben gelesenen Zeitungsartikel nochmal genauer durch. Steht dort vielleicht die „Botschaft“? Vielleicht hast du auch schon einen Zugang nach „oben“ und erhältst direkt eine Antwort, du weißt es einfach.
Vertraue darauf, vertraue deiner Intuition.
Alles ist wahr, du musst nur genau hinsehen und hinhören.

Lass dich nicht verunsichern, vertraue auf dein Herz.

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