Begegnung mit der Ewigen Liebe
- Nina Ra´Ella

- vor 7 Tagen
- 5 Min. Lesezeit
Kennst du dieses Gefühl, wenn du plötzlich innerlich von einem Moment auf den nächsten vollkommen erfüllt bist? Wenn du weißt, du wirst mit jeder Faser deines Seins vollkommen geliebt, getragen und unterstützt? Und es fühlt sich an, wie ein warmes, goldenes Licht, in das du gehüllt bist und du weißt, du bist nie allein. Da ist jemand, der immer bei dir ist.
Es ist eine Begegnung mit dem Schöpfer.
Ich persönlich mag auch die Bezeichnung Gott. Für viele ist sie negativ behaftet durch vergangenen Machtmissbrauch der (vorwiegend katholischen) Kirche. Durch falsche Bezeichnungen, die als „Angstmacher“ benutzt wurden. Eine davon ist für mich das Wort „Sünde“. Sünde meint eigentlich nur Trennung von Gott. Und ja, genau das ist uns passiert als Adam und Eva den Apfel nahmen. Wir haben uns von Gott und unserer Göttlichkeit getrennt. Wir wollten die letzten Jahrhunderte in die Dualität, in die Trennung. Wozu? Um zu lernen, um Erfahrungen zu machen. Das Licht kennt das Dunkel nicht und wir wollen einfach alles erfahren. Alles gehört dazu.
Früher konnte ich in der Kirche mit all diesen Dingen, die da gesagt wurden, nichts anfangen. Ich konnte nur teilweise zustimmen, fühlte vor allem nichts dabei. Ich fühlte keine göttliche Gegenwart, konnte mit meinem Gefühl nicht vereinen, dass da Einer sein soll, der mein Leben bestimmt und dem ich praktisch „ausgeliefert“ bin. Und ich werde nur zu ihm zurückkommen, wenn ich brav bete und den Kontakt aufrecht erhalte.
Das war alles damals als 14jährige für mich überhaupt nicht stimmig. Und so habe ich mich auch ein paar Jahre lang abgewandt. Hatte den „Glauben“ verloren, fühlte das alles nicht und habe das auch nicht mehr zugelassen.
Erst jetzt, im Prozess des Erwachens für uns alle, ist dieser Glaube wieder fester Bestandteil in mir geworden. Aber es ist anders als damals. Heute fühle ich es. Heute weiß ich vieles. Ich weiß es vom Universum, es hat mir niemand erzählt.
Ich finde, heute nähern wir uns wieder mehr dem wahren Gottsein an. Ich stelle auch in den Gemeinden fest, dass ein Umdenken stattfindet. Na ja, das mit dem Ausgeliefert sein haben sie immer noch nicht ganz erfasst. Sie glauben fest daran, dass das Leben einem bestimmten Plan folgt, den Gott sich ausgedacht hat.
In meinem Erleben und Fühlen stimmt das so nicht. Selbst unsere Seelenpläne können sich in dieser für uns alle Neuen Zeit ändern. Ich erlebe das auch bei den Tieren. Es ist ein Seelenzeitalter, in dem du selbst bestimmst - im Einklang mit deiner Seele und vor allem im Einklang mit der Neuen Erde. Denn Altes, Negatives und der Welt nicht Dienliches wird nicht mehr unterstützt. Auch wenn es offensichtlich im Außen noch den Anschein hat. Die Erde ist im Umbruch, das spüren wir alle. In einiger Zeit wird sich dies geklärt haben und eine Richtung wird sich zeigen.
Wir sind Gottes Kinder. Er hat uns die Fähigkeit gegeben, ebenso göttlich zu sein wie er. Wir kommen hier auf die Erde und bestimmen unser Leben von Anfang an selbst.
„Ja, dann würde ja niemand sich das schlechte Leben zaubern, das ich jetzt hier habe“, sagt ihr jetzt bestimmt. Sicher, aus Menschensicht gesehen ist vieles hart und schwer zu verstehen. Es ist aber so, dass wir in Form unserer Seele vor unserer Inkarnation bestimmen, welches Leben wir dieses Mal erleben wollen. Und eine Seele hat eine ganz andere Sichtweise darauf. Seelen wollen Erfahrungen machen - gute wie schlechte. Denn nur das lässt sie reifen und ganz werden.
Jemand erzählte dies mal sehr anschaulich anhand eines Himmels-Cafés:
Da sitzen unsere Seelen und plaudern und jemand kommt rein und ruft: „Es sind wieder Plätze zu vergeben - wer möchte auf die Erde? Oh, und da ist sooo viel los! Dramen und Schmerz und Freude und Lachen, einfach Leben! Fühlen, Schmecken, Tasten, Riechen, alles mit dabei. Das wird so aufregend!“
Und dann gehen sie wie an einen Schalter und suchen sich aus, was sie denn in diesem Leben (das natürlich für eine Seele ein recht kurzer Zeitraum ist - manchmal auch sehr kurz, wenn die Seele sich zum Beispiel entscheidet, sie braucht noch eine Erfahrung, als Fötus im Bauch gar nicht erst geboren zu werden) alles erleben wollen. Sicherlich immer im Einklang mit dem Wissen, was die Seele zu ihrer Vollendung denn nun noch braucht.
Ihr seht, aus dieser Sicht, werden viele erlebte Dramen sehr klein. Ich kann die Welt manchmal aus dieser Perspektive sehen und sehe, wie die Menschen sich abmühen und alles miteinander verbunden ist, sie alle miteinander verbunden sind durch mehrere Schnüre, Ketten, Verbindungen, durch Liebe und Hass, Vergebung, alles was halt zu dieser Welt dazu gehört.
Ich mag auch das Wort Gott nochmal erläutern. Im Englischen wird jetzt schon oft God/Goddess/The Universe gesagt, weil jede/r seine ganz eigene Bezeichnung dafür hat. Im Grunde genommen meinen wir alle dasselbe. Gott ist gleichzeitig eine Göttin und auch das Universum. Es meint eine Kraft, die spürbar, aber nicht sichtbar ist. Die voller Liebe mit uns Menschenseelen ist, die immer da ist.
Dieses oben beschriebene, wundervolle Gefühl hatte ich heute wieder. Es durchströmte mich während einer Autofahrt. Je mehr ich meine Seele von vergangenen Wunden (auch aus vergangenen Inkarnationen) heile, desto öfter habe ich solche Momente. Ich fühle, dass ich einfach SEIN darf und nichts tun muss und Gott/die Göttin/der Schöpfer/das Universum ist trotzdem einfach bei mir. Ich muss nichts arbeiten, mich nicht abmühen, ich kann einfach nur ICH sein. Selbst wenn ich mich abwende, sind sie da. Sie folgen mir einfach. Weil sie mich lieben. Immer. Zu jeder Zeit.
Wenn du gerade dieses Gefühl nicht in dir finden kannst, dann musst du eigentlich nur Eines tun -
VERTRAUE.
ÖFFNE DICH.
ES IST ALLES FÜR DICH DA.
Du musst es nur zulassen.
Ich kann mich mit dem Universum verbinden, kann Fragen beantwortet bekommen. Kann um Unterstützung bitten. Aber nicht immer ist das Gefühl dazu das Gleiche wie heute - wie diese ganz persönliche Erleuchtung und Erinnerung - ICH BIN DA.
Mir persönlich hilft es, bewusst mein Herz zu öffnen. Musik öffnet mein Herz. Ich mag auch christliche Bands wie Mercy Me (hier vor allem das Lied: I can only Imagine, da gibt es auch einen wunderbaren Film zu oder Casting Crowns, denn die Liebe, die ich in den Songs spüre, öffnet mein Herz ganz schnell). Und auf einmal stehe ich da - gebadet in goldenem Licht, fühle mich, als stünde ich vorm Himmelstor, denn so muss es sein. Es ist so wundervoll, dass ich weinen muss. Und ich WEISS.
Noch eine Herzensempfehlung von mir, wenn du dich mehr mit der bedingungslosen Liebe von Gott/der Göttin/dem Schöpfer/dem Universum beschäftigen möchtest. Lies oder schaue „Die Hütte - ein Wochenende mit Gott“. Dieses Buch und auch der Film kommen meinem Verständnis von Gott sehr nahe, es ist perfekt. Traurig auch, aber perfekt. Und du wirst verstehen. Auch die Bücher von Neale Donald Walsh - Gespräche mit Gott sind wundervoll. Sie handeln auch von Neale´s Zweifeln, die wir ja alle haben/hatten. Zweifel, die ausgeräumt werden.
Es muss nicht mehr gesagt werden. ALLES IST GUT. ALLES IST LIEBE. Wir sind ein Teil von allem. Von dem ganz Großen. Wir sind GÖTTLICH. Wir sind das UNIVERSUM. Wir sind ALLES.
❤️

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